Am Wochenende des 21.03./22.03.2026 fand in Lippetal die Westfalen Open statt. Am Samstag starteten die Judoka des Judo-Sport-Teams Herten e.V. in den Altersklassen U15 sowie Männer/Frauen. Am Sonntag ging die U18 an den Start.
Den Anfang machte Charlotte Pungs (U15, -44 kg). Nach zwei sehr starken Kämpfen musste sie sich ihren Gegnerinnen leider geschlagen geben und schied vorzeitig aus dem Turnier aus. Fabian Gauss (Männer, -66 kg) startete nach einer langen Verletzungspause in sein erstes Turnier. Bei der Westfalenmeisterschaft konnten sich die Männer und Frauen ein Ticket für die Westdeutsche Meisterschaft sichern. Für Fabian reichte es leider nicht. Trotz der langen Auszeit zeigte er zwei sehr starke Kämpfe, musste sich jedoch ebenfalls geschlagen geben und schied vorzeitig aus.

Am zweiten Tag sprangen für das JST Herten auch mehrere Medaillen heraus. Justus Koch (U18, -66 kg) und Lukas Kauch (U18, -73 kg) hatten die beiden vollsten Gewichtsklassen mit jeweils 15 Teilnehmern erwischt. Justus Koch gewann seinen Auftaktkampf recht souverän gegen den Vorjahressieger, musste dann aber im zweiten Kampf seinem Gegner den Sieg überlassen. In der Trostrunde wuchs Justus Koch, angefeuert von seinem Coach Sebastian Sträter, von Kampf zu Kampf immer weiter über sich hinaus. Insbesondere im Bodenkampf zeigte er starke Leistungen und zog durch zwei Siege bis in das kleine Finale um Bronze ein. Der Kampf war lange Zeit recht ausgeglichen, bis Justus Koch durch einen Konter seines Gegners in Rückstand geriet. Da drehte er aber noch einmal richtig auf, konnte seinen Gegner in den Boden bringen und dort durch Haltegriff besiegen. Damit hatte er den dritten Platz erreicht. Dafür, dass er in der Vergangenheit gar nicht so häufig an Wettkämpfen teilgenommen hatte, eine sehr gute Leistung.

Hier wollte Lukas Kauch in nichts nachstehen. Seine Gewichtsklasse war mit mehreren Kämpfern, die auch auf der diesjährigen Westdeutschen und Deutschen Meisterschaft gekämpft hatten, stark besetzt. Den ersten Kampf gewann er souverän und musste dann direkt gegen den Vorjahressieger Corbinian Braunst von der SUA Witten antreten. Nach anfänglichem Rückstand zog er mit einer eigenen Wertung wieder gleich und kurz vor Schluss konnte er einen halben Punkt erzielen, den er über die Zeit brachte. Das Halbfinale gegen Jan Grela aus Bottrop war eine Wiederholung des Finales der Bezirksmeisterschaft. Lukas Kauch konnte durch geschickten Körpereinsatz den Kampf vorzeitig im Standkampf gewinnen. Im anschließenden Finale zeigte er auch eine starke Leistung im Boden in hielt den Turniersieg im Haltegriff fest. Trainer Tobias Kauch zeigte sich sehr zufrieden mit den Leistungen.
